Kürbis

MartinMH am 7. Oktober 2008

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Riesen-Kürbis:

Der Riesen-Kürbis wächst bei uns hauptsächlich in Nutzgärten. Auf dem Markt wird der Kürbis aufgeschnitten nach Gewicht verkauft. Dabei bringen es die Sorten “Gelber Zentner” oder “Riesen-Melone” auf bis zu 75 kg und mehr. Das weiche Fruchtfleisch ist mit ca. 20 kcalori 100 g ein echter Schlankmacher, vielseitig verwendbar, nur zum Rohessen nicht geeignet. Die sehr nährstoffreichen Kürbiskerne ergeben getrocknet und geröstet eine beliebte Knabberei oder werden, speziell in der Steiermark, zu einem dunkelgrünen, äußerst aromatischen Öl gepreßt - eine echte Delikatesse für Salate. Der Steirische Ölkürbis ist übrigens eine spezielle Züchtung, von der ausschließlich die Kerne verwendet werden.

Spaghettikürbis:

Diese aus Japan stammende Kürbisart bildet mit der Reife spaghettiähnliche Fäden, die wie echte Nudeln gegessen werden. Die Frucht wird immer als Ganzes gekocht - je nach Größe zwischen 20 und 50 Minuten. Spaghettikürbis ist nur in kleinen Mengen von August bis Dezember auf dem Markt.

Patisson, Squash:

Diese Kürbisart ähnelt fliegenden Untertassen. Es gibt sie in gelb und grün. Siie ist nur handgroß und soll aus einer Kreuzung zwischen Gurke und Kürbis entstanden sein. Der Geschmack erinnert denn auch an Gurke oder Zucchini, ist aber nicht sehr intensiv. Pattisons lassen sich wie Zucchini verwenden, jedoch nicht roh. Zur Zubereitung als Gemüse werden die Kürbisse gewaschen und ungeschälkt geschnitzelt, gewürfelt oder in Scheiben geschnitten. Die Kochzeit ist relativ kurz. Sie können auch ausgehölt, gefüllt und in Folie im Backofen gebacken werden. Getrocknet werden sie zu Zierkürbissen, die sich gut zur Tischdekoration eignen.

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