Cathi am 15. August 2010
480 g Sojasprossen
80 g junge Erbsenschoten
einige Goldnadeln
einige Baumohren
3 Scheiben Ingwer
1 Knoblauchzehe
Öl zum Braten
Soße:
1 TL Sojasoße
1 TL Essig
1/2 TL Zucker
1/2 TL Salz
3 EL Wasser
Sojasprossen und Erbsen waschen, Blüten und trockene Enden abschneiden. Goldnadeln und Baumohren einweichen, Goldnadeln in 2-3 Stücke, Baumohren in feine Streifen schneiden. Knoblauch hacken. Soßenzutaten mischen und bereitstellen.
Erbsen in heißem Öl kurz anbraten, aus dem Wok nehmen. Erneut Öl erhitzen, Ingwer und Knoblauch anbraten, bis sie duften, die Sojasprossen zugeben, kurz braten, dann etwas Wasser darübersprenkeln, damit sie knackig und zart bleiben. Goldnadeln und Baumohren mitbraten, bis die Sprossen anfangen, weich zu werden.
Die Soße angießen, zum Schluß die Erbsen wieder hinzufügen, einige male wenden und auf einem Teller anrichten.
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Cathi am 11. August 2010
360 g Tintenfischtuben
10 g getrocknete Baumohren
1 Karotte
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer
1 Frühlingszwiebel
2 EL Öl
1/2 TL Salz
Pfeffer
1 TL Stärke
Tintenfischtuben, der Länge nach aufschneiden, waschen und trockentupfen. Auf der Innenseite (!) schraeg im Abstand von ca. 1/2 cm über kreuz einschneiden. Das Messer dabei ebenfalls schraeg halten. Die Tube in vier Stücke schneiden. Mit Salz, Pfeffer und Stärke einreiben, 10 Minuten ruhen lassen, dann trockentupfen.
Baumohren einweichen, säubern und in Streifen schneiden. Knoblauch hacken, Ingwer in feine Scheiben schneiden, Frühlingszwiebeln nach weißen und grünen Teilen getrennt in feine Ringe schneiden.
Karottenblumen: aus der Karotte längs 5-6 schmale Keile herausschneiden, dann die Karotte quer in Scheiben schneiden, die nun wie - etwas eckige - Blüten aussehen.
Öl erhitzen, Knoblauch, Ingwer und weiße Teile der Frühlingszwiebeln anbraten, die Karottenblumen zugeben, Baumohren mitbraten. Tintenfischstücke zugeben, ca. 2-3 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn sie gar sind, die grünen Frühlingszwiebeln drüberstreuen, nochmals gut vermischen und auf einem Teller anrichten.
Alle FreundInnen chinesischen Essens kennen vermutlich die hübschen TintenfischrÖllchen, die wie kleine Tannzapfen aussehen. Es ist gar nicht so schwer, sie zuzubereiten, allerdings wuerde ich empfehlen, gleich Tintenfischtuben zu kaufen, die es an gut sortierten Fischtheken oder in der Tiefkühlabteilung manchmal gibt, denn ganze Tintenfische auszunehmen ist eine ziemliche Schweinerei
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Cathi am 30. Juli 2010
250 g Hühnermägen
1 TL Zucker
1/2 TL Salz
2 EL Sojasoße
1 EL Reiswein
Öl zum Fritieren
Die Mägen säubern, die einzelnen Lappen voneinander trennen und von der Innenseite her im Abstand von 0,5 cm über Kreuz einschneiden.
Zucker, Salz, Sojasoße und Reiswein verrühren und unter die Mägen mischen. Haeufiger wenden, damit alle gleichmäßig mariniert werden - ca. 20 Minuten lang.
Öl erhitzen, die Hühnermägen mit Küchenkrepp trockentupfen und in wenigen Minuten fritieren, bis sie knusprig braun aussehen
Wer gerne Innereien isst, findet dieses Gericht bestimmt interessant. Die Mägen werden über Kreuz eingeschnitten und springen beim Fritieren auf, so daß sie wie kleine Igel aussehen. Die Konsistenz ist durch diese Technik fest, aber nicht zäh.
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Cathi am 28. Juli 2010
1 Hähnchen
2 EL Reiswein
2 Frühlingszwiebeln
1 Stück Ingwer
1 EL Sichuanpfeffer
1 EL “Fuenf-Gewürze-Pulver”
1 EL Salz
Erdnußöl zum Fritieren
Zum Reinstippen:
1 Schälchen Suesse Sojasoße
1 TL Salz
1 EL schwarzer Pfeffer
Huhn säubern, wenn nötig ausnehmen, abtrocknen.
Sichuanpfeffer trocken anroesten, im Moerser zerstampfen. Mit Fuenf-Gewürze-Pulver und Salz mischen. Das Huhn mit der Mischung mehrmals einreiben, dann in eine Schüssel legen. Die restliche Gewürzmischung darüberstreuen. Zwei Stunden einziehen lassen, dann die Gewürze abschütteln und das Huhn auf einem Teller in den Dämpfer legen.
Frühlingszwiebeln in Abschnitte und Ingwer in Scheiben schneiden, das Huhn mit Reiswein übergießen und mit Frühlingszwiebeln und Ingwer belegen. Im Dämpfer auf großer Flamme 20 Minuten dämpfen. Gut abtrocknen.
Das Huhn in die Friteuse geben. Bei 180
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Cathi am 26. Juli 2010
250 g mageres Rindfleisch
100 g Broccoli
100 g Chinakohl
2-3 EL Doubanjiang
25 g Laozao
1 EL Stärke
1TL Salz
5 getrocknete Chillies
20 Körner Sichuanpfeffer
4 Frühlingszwiebeln
400 ml Brühe
100 g Pflanzenöl
1 EL Sojasoße
Das Fleisch waschen, in sehr dünne Scheiben von 5 x 2,5 cm Groesse schneiden - wenn man das Fleisch leicht anfrieren laesst, geht es leichter. Die Fleischscheiben in einer Schüssel mit Salz, Stärke und Laozao 1/2 Stunde marinieren.
Den Broccoli in Roeschen, Chinakohl in breite Streifen und Frühlingszwiebeln in 5 cm lange Abschnitte schneiden. Chillies und Sichuanpfeffer einzeln (!) trocken anroesten, bis es in der Nase beisst, im Moerser zerreiben und beiseite stellen.
Im Wok Öl auf großer Flamme erhitzen, Frühlingszwiebeln und Broccoli kurz anbraten, Chinakohl hinzufügen und kurze Zeit weiterbraten, alles zusammen in eine Schüssel geben.
Erneut Öl erhitzen, Doubanjiang und die Hälfte der zerriebenen Chillies anbraten, bis es wieder in der Nase beisst, dann die kochende Brühe zugeben. Die Fleischscheiben vorsichtig mit den Stäbchen hineingleiten lassen und kochen. Wenn das Fleisch gar ist, mit Sojasoße und evtl. etwas Salz würzen und die Brühe mit dem Fleisch zusammen über das Gemüse gießen. Mit Chili und Blütenpfeffer bestreuen und mit etwas Sesamöl besprenkeln.
Bei diesem Gericht wird das Rindfleisch in scharf gewürzter Brühe gekocht und mit Gemüse zusammen in einer Schüssel serviert. Statt Broccoli wird in der Originalversion China-Lattich verwendet, ein Gemüse, dessen dicke, zartgrüne Struenke gegessen werden. Das Fleisch wird mit Laozao mariniert, der Flüssigkeit von vergorenem Reis, die sehr schwer zu bekommen ist. Ersatzweise kann zum marinieren ein Eiweiß verquirlt und mit zwei EL Sake - japanischer Reiswein - und Stärke verrührt werden, auch davon wird das Fleisch schön zart. Um den typischen Geschmack zu erhalten, kann ganz zum Schluß ein Schuss Sake an das Gericht gegeben werden.
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Cathi am 24. Juli 2010
250 g Doufu
1 “Hundertjaehriges Ei”
2 EL gehackte Frühlingszwiebel
einige Korianderblätter
1 TL Zucker
1 TL Salz
etwas Sesamöl
Den Doufu in einem Tuch gut ausdrücken, bis kein Wasser mehr kommt. Das Ei in Achtel, diese noch einmal quer zer-schneiden. Korianderblätter waschen und grob hacken, einige Blaettchen zur Dekoration zurückbehalten. Den Doufu mit den Händen zerkrümeln, mit einem großen Löffel mit Koriander, Frühlingszwiebeln, Ei, Zucker, Salz und Sesamöl vorsichtig und gleichmäßig mischen.
Auf einem Teller anrichten und mit den übrigen Korianderblättchen verzieren.
In diesem Rezept wird ein “Hundertjaehriges Ei” verwendet. Manchmal bekommt man sie in Asienläden - vorsichtig öffnen, wenn es nach Schwefel riecht, ist es schlecht. Falls es keins gibt, kann es auch weggelassen werden, dann ist der Doufu eben nur weiß, schmeckt aber auch sehr gut.
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Cathi am 22. Juli 2010
500 g grüne Bohnen
2 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer
oder 2 getrocknete Chilies
2 EL Öl zum Braten
2 EL Sojasoße
2 EL Reiswein
Bohnen waschen und in mundgerechte Abschnitte schneiden. Knoblauch und Ingwer bzw. Chilies fein hacken.
Öl erhitzen, Knoblauch und Ingwer oder Chilies braten, die Bohnen zugeben und kurz anbraten, nach 2 Minuten etwas Wasser darübersprenkeln, damit die Bohnen schön grün bleiben, weiter braten, bis sie gar, aber noch knackig sind.
Sojasoße und Reiswein drangeben, auf einem Teller anrichten.
Je nachdem, ob gerne scharf gegessen wird, können die Bohnen entweder mit Ingwer oder Chilies gebraten werden. Knoblauch wird auf alle Fälle verwendet.
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Cathi am 19. Juli 2010
ca. 10 Pepperoni
1-2 Knoblauchzehen gehackt
Soße:
2 EL Sojasoße
1 EL Essig
1/2 TL Zucker
1/2 Tasse Hühnerbrühe
1 EL schwarze Bohnensoße
Bei den Pepperoni die Stiele abschneiden, ganz lassen. Im Backofen auf dem Rost ca. 5 Min. bei 220
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Cathi am 18. Juli 2010
750 g Hühnerflügel
Öl zum Fritieren
3-4 Sternanis
3 Frühlingszwiebeln
1 Stück Ingwer
2 Knoblauchzehen
Soße:
4 EL Sojasoße
2 EL Reiswein
2 EL brauner Zucker
300 ml Brühe
1 TL Stärke
Sesamöl
Die Hühnerflügel an den Gelenken auseinanderschneiden, das vorderste Glied wegschmeissen - da ist nichts dran. Mit etwas Sojasoße bepinseln und stehen lassen.
Frühlingszwiebeln nach weiß und grün getrennt in feine Ringe, Ingwer und Knoblauch in feine Scheiben schneiden. Die Soßenzutaten verrühren.
Öl erhitzen, die Flügelstücke darin fritieren, bis die Haut goldbraun ist - sie muessen nicht gar sein, denn sie werden noch in der Soße geschmort.
Im Wok etwas Öl erhitzen, die weißen Teile der Frühlingszwiebeln, Knoblauch und Ingwer anbraten, die Soße angießen und die Flügelteile dazu geben. Ca. 10 Minuten schmoren lassen.
Wenn die Soße etwas eingekocht ist, die garen Flügel herausnehmen und auf einer Platte anrichten. Die Soße mit in etwas Wasser angerührter Stärke andicken, noch einmal aufkochen lassen und über die Flügel gießen. Mit etwas Sesamöl besprenkeln und mit den grünen Frühlingszwiebeln bestreuen.
Rotgeschmort kann eigentlich alles werden, Fleisch, Fisch und Geflügel. Die Variante mit Hühnerflügelchen ist besonders lecker. Hühnerflügel gelten in China als eine Delikatesse und sind relativ teuer. Viele meiner chinesischen Bekannten waren nach ihrer Ankunft in Deutschland hocherfreut festzustellen, daß sie hier so billig sind.
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Cathi am 16. Juli 2010
200 g Rindfleisch
10 g getrocknete Silberohren (ca. 1/2 Tasse in trockenem Zustand)
1 mittelgroße Zwiebel
1 TL gehackter Ingwer
Marinade:
etwas Öl
1 Eiweiß
1 EL Sojasoße
Soße:
Salz
1 TL Zucker
2 EL Sojasoße
1 TL in etwas Wasser angerührte Stärke
Das Rindfleisch in dünne Scheiben schneiden (damit das besser geht, kann es etwas angefroren werden), mit etwas Öl, dem leicht geschlagenen Eiweiß und Sojasoße 10 Minuten marinieren. Die Zwiebel längs wie Tomaten in schmale Spalten schneiden.
Die Silberohren einweichen, säubern und kleinschneiden, mit etwas Salz und wenig Wasser kurz schmoren lassen, aus dem Wok nehmen. Ingwer anbraten, bis er durftet, das Rindfleisch dazugeben, wenn es fast gar ist, die Zwiebel zugeben, dann die Silberohren. Soße zugeben, aufkochen lassen und auf einem Teller anrichten.
Die Silber- oder Schneeohren, die in diesem Rezept verwendet werden, sind weiße Pilze, die wie Mu Er auf Holz wachsen. Sie sehen den braunen Baumohren auch recht ähnlich und können hier durch diese ersetzt werden, wenn keine Silberohren zu bekommen sind.
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